Sebastian Schulze

Sebastian Schulze

Seit letztem Jahr arbeite ich als Arbeitsvorbereiter im Aviko-Werk in Rain am Lech. Zuvor war ich für 4 Jahre als Elektriker in der Instandhaltung tätig.

Der Tag fängt damit an, dass ich mich anhand der Schichtberichte der letzten  Schichten auf den aktuellen Stand bringe. Es ist sehr wichtig Wartungen so oft wie möglich präventiv auszuführen um ungeplante Ausfälle und damit verbundene Kosten zu vermeiden. Dafür brauchen wir manchmal richtiges Fingerspitzengefühl. Wann können wir an eine bestimmten Maschine? Ist die Wartung schon notwendig, oder müssen wir eine andere Anlage vorziehen? Was passiert wenn wir die Wartung jetzt nicht durchführen? Das müssen wir uns ständig fragen.

Zusammen mit meinen Kollegen haben wir kürzlich angefangen mit der vierten Stufe des Total Productive Maintenance, oder kurz TPM. Hiervon können wir inzwischen auch die ersten positiven Entwicklungen sehen.

Was meine Arbeit herausfordernd macht, ist dass wir bei Aviko mit einem Naturprodukt arbeiten. Das heißt, dass keine Kartoffel wie die andere ist und wir die gesamte Anlage auf sich wechselnde Bedingungen abstimmen müssen damit alles reibungslos läuft. Dabei müssen wir nicht nur schnell und effizient arbeiten, sondern natürlich auch die Sicherheit aller Mitarbeiter berücksichtigen.

Hinzu kommt außerdem der ständige Kontakt mit Monteuren von Fremdfirmen, welche ihre Einsätze bei uns haben. Diese Einsätze zeitlich zu organisieren und mit der Produktion abzustimmen fällt ebenso wie die anschließende Kontrolle in mein Aufgabengebiet. Das alles ergibt, zusammen mit der guten Stimmung in unserer Abteilung, einen abwechslungsreichen Arbeitsplatz, an dem man ständig etwas Neues lernen kann. Diese Abwechslung ist auch das, was mir persönlich den meisten Spaß an meiner Arbeit gibt.